Das vatikanische Nein

Wenn ich mich frage, was Menschen in Corona Zeiten aufbaut, dann ist es nicht der Brief aus Rom, der kurz vor Ostern bei der Bischofskonferenz eintraf: Rom verbietet die Segnung homosexueller Paare und löste damit eine Protestwelle unter Bischöfen, Priestern und Laien aus.

Auf der Suche nach einem Weg, unseren christlichen Glauben in der heutigen Zeit zu leben – so verstehe ich den synodalen Weg – bleibt der befreiende, menschenfreundliche Jesus auf der Strecke und Rom demonstriert seine Macht.

Viele Bischöfe, Priester und Laien sind enttäuscht und verärgert. Es formiert sich Widerstand. (Wer hat die Sendung mit Bettina Böttinger zu diesem Thema gesehen?)

„Wir werden Menschen, die sich auf eine verbindliche Partnerschaft einlassen, auch in Zukunft begleiten und ihre Beziehung segnen. Wir tun dies in unserer Verantwortung als Seelsorgerinnen und Seelsorger, die Menschen in wichtigen Momenten ihres Lebens den Segen zusagen, den Gott allen schenkt…“ sagen B.Mönkebüscher und B.Hose.

Ziviler Ungehorsam in der Kirche: Nur wenn die Basis sich traut, eigene Wege zu gehen, kommt die Katholische Kirche voran (H.Häring). Dann wachsen Hoffnung und Zuversicht auf dem synodalen Weg. Bei der Geschäftsstelle und/oder im Internet können Sie die Solidaritätserklärung unterschreiben.

Leonie Schröder

 

Gottes Segen für homosexuelle Paare –
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